The Midland Times
Talk | 14.08.2025
Ankommen ohne Tamtam
Jason über seinen Start bei Midland
Bei Midland IT beginnt das Ankommen nicht mit einem Flipchart oder einer PowerPoint-Präsentation. Sondern mit einem Kaffee. Vielleicht ohne Milch – aber mit ehrlichen Gesprächen, echten Menschen und einem Gefühl von: Du passt hier rein.
Wie fühlt es sich an, als neuer Kollege bei Midland IT zu starten?
Wir könnten euch erzählen, wie strukturiert unser Onboarding ist. Denn das ist es. Geradezu vorbildlich. Von der ersten Willkommens-E-Mail über die notwendigen Formalien bis hin zu zahlreichen, wohltuend verteilten Onboarding-Schulungen: Da überlassen wir nichts dem Zufall. Doch wir überfallen unsere neuen Kolleginnen und Kollegen auch nicht gleich am ersten Tag mit „allem auf einmal“. Denn wir finden: Viel wichtiger ist gerade am Anfang, wie es sich anfühlt, im Midland anzukommen. Deswegen lassen wir lieber jemanden zu Wort kommen, der es gerade erlebt hat.
Lernen wir Jason kennen.
Frisch im Support-Team, irgendwo zwischen First und Second Level, kommt er mit trockenen Kommentaren, klarer Haltung und Nerdliebe in Reinform bei uns an. Schon beim ersten Gespräch merkt man: Jason ist nicht der Typ für große Worte. Aber genau das macht ihn so greifbar. Wir wollten wissen, wie er seinen Start erlebt hat – und haben ihn gefragt, wie wir hier eben fragen. Ohne PR-Brille, mit ehrlichem Ton.
Sein Einstieg war... klassisch ostwestfälisch. Kein Tamtam, keine große Bühne. Nur die Frage:
„Na, biste angekommen – oder guckst du noch, wo der Kaffee steht?“
Jason grinst.
„Kaffee gibt’s hier genug. Nur ist die Milch immer dann leer, wenn ich welche brauche. Also: Ja, angekommen. So langsam weiß ich auch, wo was steht – und noch wichtiger: bei wem ich was frage.“
Und wie war der erste Eindruck vom Team?
„Bunter Haufen – im besten Sinne. Ich hab‘ schnell gemerkt: Hier gibt’s nicht die eine Art, wie man sein muss. Sondern viele. Und alle scheinen gut miteinander klarzukommen.“
Das Gefühl, „anzukommen“, hat bei Jason wenig mit Regeln oder Plänen zu tun – sondern mit dem Bauchgefühl. Und was sagt das?
„Mein Bauch grummelt manchmal, weil ich morgens nichts esse. Aber ernsthaft: Der sagt mir, dass das hier passt. Kein überzogenes Wir-Gefühl, kein Zwang zum Hochglanz-Lächeln. Einfach Leute, die ihren Job ernst nehmen – sich selbst aber nicht zu sehr.“
Wer ankommt, braucht auch Anlaufstellen. Und da hat Jason seine Favoriten schnell gefunden:
„Nils – mein Sitznachbar – ist so ’ne Art stiller Troubleshooter. Bei dem frag ich nicht zweimal. Und Jenny, die Teamleitung im Helpdesk, hat diese Mischung aus Klarheit und Humor, bei der man sich direkt traut zu sagen: ‚Ich hab‘ hier was verkackt.‘“
Und was die zwischenmenschliche Ebene angeht, gibt’s bei uns zwar kein tägliches Kuscheln, aber eben diese feine Art von ehrlichem Miteinander:
„Mit Nils ist das wie so’n kleines Dreamteam. Wir lachen über dieselben Sachen, schweigen auch mal gemeinsam in die Kaffeetasse. Manche sagen schon, wir sind das neue Dreamteam. Also, Marcelo und Jürgen – passt auf. Könnte eng werden.“
Manchmal ist es ja gar nicht der große Aha-Moment, sondern der kleine Alltag, der einem zeigt: Ich bin hier richtig. Bei Jason war das zum Beispiel der Balkon. Kein Rückzugsraum mit Aromatherapie – einfach ein Ort zum Durchatmen.
„Balkon, frische Luft, kurzer Schnack mit den Kollegen – das reicht oft. Und ich brauch das, wenn der Kopf mal voll ist.“
Aber einen echten Klickmoment gab’s dann doch:
„Der erste kam beim Lesen der Karriereseite:
‘Wir sind Gamer, Nachtelfen, Serienjunkies, Grillmeister, Küchenfeen, Katzenladies…’
Ich dachte: Okay, ihr habt mich. Das war nicht gelogen, das war gelebt.“
„Der zweite war im Gespräch mit einem Kunden. Ich hab‘ ihm mit einer Idee geholfen, die ich fast zu simpel fand. Und er meinte nur: ‚Und Sie sind nur im First Level Support?‘ Ich konnte sagen: ‚Nee, auch Second.‘ – Und in dem Moment wusste ich: Genau deswegen mach ich das hier gern.“
Natürlich wollten wir noch wissen: Was darf bei deinem Arbeitstag nicht fehlen?
„Neben dem Kaffee? Mein Nerdkram. Tools ausprobieren, Prozesse clever machen, eine Idee umsetzen, weil sie effizienter ist – das ist mein Ding. Und hier darf ich das machen.“
Fazit:
Bei Midland IT funktioniert das Ankommen nicht nach Lehrbuch. Hier geht’s nicht darum, sich schnell einzugliedern – sondern seinen Platz zu finden.
Und dieser Platz muss nicht perfekt sein. Nur ehrlich.
Jason hat ihn gefunden. Zwischen Ticketnummern, Kaffee, Nerdhumor und einem Team, das mehr fragt „Na, kommste klar?“ als „Wo siehst du dich in fünf Jahren?“
Und wir sagen: Schön, dass du da bist.