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The Midland Times

Freizeit & Unterhaltung | 19.08.2025

Raus aus dem Büro – rein ins Minden-Gefühl!

Draußen sitzen, Weserblick genießen, Boote inklusive.

Wenn in anderen Städten die Sommerhitze zwischen Asphalt und Beton feststeckt, haben wir in Minden das große Glück: Wir packen einfach die Picknickdecke ein – und sind in ein paar Minuten an einem der schönsten Plätze der Region.

Genau deshalb haben wir unser August-After Work kurzerhand an die Weserpromenade verlegt – direkt in die Nähe der Schiffmühle.

Die Wahl des Ortes zeigte schnell Wirkung.

Eine leichte Brise vertrieb die aufgestaute Hitze in uns und nachdem die letzten abschließenden Gespräche über das eine oder andere Arbeitsthema verklungen waren, ging es thematisch mehr oder weniger ausschließlich um Outdoor-Themen. Die nächsten Urlaubsziele wurde ausgetauscht, Tipps für lohnenswerte Reiseziele weitergereicht und es wurde sich sogar - mehr oder weniger fest - zum Disc Golf spielen verabredet. Kann zwar niemand von uns, aber da zufälligerweise Katjas Lebensgefährte Andreas (Zufall! Is’ klar!) dieses Mal aufs Kameraknöpfchen gedrückt hat, der – nochmal zufälligerweise – auch noch Disc Golf spielt, wurde dieser gleich vor Ort mit einem Bier bestochen, uns bei passender Gelegenheit mal eine Einführung ins Scheiben werfen (nicht einwerfen) zu geben. Das alles geschah in lockererer Atmosphäre und ganz gemütlich bei einem kühlen Getränk auf der Picknickdecke.

Essen geht immer

Irgendwann schaute dann auch der kleine Hunger vorbei und der nette Fahrer des Pizza-Bringdienstes wird sicher nie wieder vergessen, was sich hinter der Adresse Weserpromenade 17 verbirgt: das Bootshaus der Kanusportgemeinschaft Minden. Kommt sicherlich auch nicht oft vor, dass ihm die Kunden schon von weitem freundlich zuwinken.

Da unser Niels seit langem bei der KSG aktiv ist und somit an diesem Abend einfach mal den Hut aufhatte, konnten wir unser Essen dann an einer schnell mal „ausgeliehenen“ und an der Weser aufgebauten Bierzeltgarnitur zu uns nehmen, was den einen oder anderen ungläubigen Blick vorbeiziehender Fußgänger und Radfahrer zur Folge hatte. Vielleicht dachten die aber auch nur: „Was für eine tolle Idee, müssen wir auch mal machen.“

Reger Bootsverkehr und eine Lehrstunde

Als dann in Sichtweite das in Minden stationierte Pionierbrückenbataillon 130 mit Fahrübungen auf der Weser startete, begann die große Stunde von Sascha und Viktor, die beide einige Jahre in diesem Bataillon „gedient“ haben. So erfuhren wir viel über verschiedene Bootstypen, ihre Aufgaben und Motoren – was wir natürlich alles längst wieder vergessen haben – bekamen aber auch wichtige Insider-Tipps, z.B. wo sich im Winter der wärmste Platz auf einem solchen Boot befindet. Man weiß ja nie.

Und falls ihr jetzt noch ein letztes überzeugendes Argument für einen eigenen Abend an der Weser braucht: So richtig nach Hause wollte eigentlich niemand von uns. Das sagt alles. 

Vielleicht gewährt uns der Sommer auch im September noch mal einen weiteren Aufenthalt in Mindens Wohlfühloase? 

Und falls nicht: Wo war’s noch mal am wärmsten auf einem Pionierboot?